M²Aind Mitarbeiterin gewinnt Posterpreis in Budapest

Clarissa Benzin bei der Verleihung

Vom 16. bis 18. Oktober 2019 fand in Budapest die 7. Conference on Frontiers in Organic Synthesis Technology statt. Die M²Aind Mitarbeiterin Clarissa Benzin, die innerhalb von M²Aind am Projekt SM²all „Niedermolekulare Wirkstoffe: Produktion, Analytik, Sicherheit, Wirksamkeit“ arbeitet, gewann mit ihrem Poster Methylation with Chloromethane in a Microreactor den mit Geld dotierten Best Poster Award. Insgesamt standen 23 Poster von Nachwuchswissenschaftlern zur Auswahl.  Das Poster Komitee nimmt nur Poster auf, auf denen aktuelle Forschungsergebnisse und aktuelle Themen vorgestellt werden, die zu vielversprechenden vorläufigen Ergebnissen geführt haben. Beim abendlichen Gala Dinner auf einem Boot auf der Donau erhielt Frau Benzin ihre Auszeichnung.

7. M²Aind Talk - Edge Intelligence und Medizintechnik

Quelle: Instagram Innomake!

Wir freuen uns Teil des 1. Mannheimer Innovationsfestivals "innomake" zu sein! Mit dem Festival soll ein neuer gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Diskurs über die Bedeutung von nachhaltigen und zukunftsfähigen Innovationen angestoßen werden. 

Vom 14.10. bis 27.10.19 kommen Unternehmen, Institutionen, die Kultur- und die Start-up-Szene in Mannheim zusammen. Mehr als 15 Veranstaltungen: Ob Input Session, Hackathon, Workshop, Konferenz oder begleitende Ausstellungen — neben etablierten Veranstaltungen stehen auch viele, neue Formate auf dem Programm

7. M²Aind Talk - Edge Intelligence und Medizintechnik

22.10.19 - Es ist bereits der siebte M²Aind Talk, der dieses Mal im Rahmen des Innovationsfestivals stattfand. Er ist ein Get-Together der Gesundheitsindustrie für den Großraum Rhein-Neckar-Main.

Die beiden Speaker Dr. Marcus Götz (MRC Systems Heidelberg) und Professor Dr. Marcus Vetter (M²edTech, Hochschule Mannheim) nahmen sich in ihren Impulsvorträgen dem Thema Edge Intelligence und Medizintechnik an. Nach den Vorträgen fand eine Begehung des ESM-Instituts (Institut für eingebettete Systeme, Regelungs- und Medizintechnik) mit Professor Vetter statt, in der die Teilnehmer mehr über Deep Learning in der Medizintechnik lernten.

Nach den sehr erfolgreichen Vorträgen fand das anschließende Networking bei Fingerfood und Drinks statt. Auch diesmal trafen sich die regionalen Vertreter der Life Science Industrie, um sich auszutauschen und Neues zu erfahren.

Weitere Informationen zu den Forschungsprojekten finden Sie hier.

Festival in Mannheim: Ein Hoch auf die Erfinderstadt

14. bis zum 27. Oktober ein Festival. „innomake!“

Neu Akzente und bewährte Veranstaltungsformate
Aus 15 Veranstaltungen setzt sich das „innomake!“ zusammen. Und ein Blick ins Programm verrät: Für das sehr komplexe und fachspezifische Festival muss nicht alles neu erfunden werden. Viele bewährte Formate wie der Urban Thinkers Campus (24. bis 26. Oktober im Stadthaus N1), das Fachforum Designwirtschaft (23. Oktober im C-HUB) oder der medizinorientierte „m2aind-Talk“ (22. Oktober an der Hochschule) sollen dank des gemeinsamen Auftritts eine neue Sichtbarkeit erfahren. Und auch der soziale Gedanke soll vorgelebt werden. Bei der „Nachtschicht“ am 16. Oktober im Alten Volksbad werden beispielsweise Mannheimer Designer und Marketingstrategen ihre Kompetenz bei einer kostenlosen Acht-Stunden-Schicht gemeinnützigen Organisationen zur Verfügung stellen.

Die meisten gesellschafts- und umweltorientierten Festival-Tagungen sind einem Fachpublikum vorbehalten. Unter dem Motto „Innovationen made in Mannheim“ wird jedoch eine dreigeteilte Ausstellung auf dem Paradeplatz, am Hauptbahnhof sowie an der Augustaanlage ab dem 7. Oktober nahezu jeden Mannheim-Besucher ansprechen. Bei „Women in Tech“ am 22. Oktober im N7 rückt die Rolle der Frau in technischen Berufsfeldern in den Fokus. Beim „Climathon“ (25. bis 27. Oktober) besteht zudem Gelegenheit, selbst zum Teilnehmer und möglicherweise patentverdächtigen Erfinder zu werden, wenn im Mafinex ein Ideenwettbewerb zum Klimaschutz ausgerufen wird. Weitere Informationen erhalten Sie hier

(Quelle: Die Rheinpfalz)

M²Aind Symposium 2019

24.6.-25.6.19

Innovationspartnerschaft M²Aind blickt auf das erfolgreiche M²Aind Symposium 2019 an der Hochschule Mannheim zum Thema "Mikroreaktoren und kontinuierliche Synthese, Online Spektroskopie und Prozessanalytik" zurück.

Highlights des 2-tägigen Programms:

Tag 1, 24.6.19

Der Workshop an der Hochschule Mannheim unter dem Thema „Verfahrenstechnische Grundlagen von Mikroreaktoren“ unter der Leitung von Herrn Professor Dr. Röder wurde mit regem Interesse gebucht. Das Thema kam sehr gut an. Am späten Nachmittag erwarteten die Teilnehmer eine Stadtführung durch Mannheim „In die Welt bekannter Pioniere“. Anschließend klang der Tag mit einem gemeinsamen Dinner im Restaurant  Palm´s Pacific Lounge in Mannheim aus.

Tag 2, 25.6.19

Am Tag des M²Aind Symposiums erwarteten die Teilnehmer spannende Vorträge und Neuigkeiten aus der Prozessentwicklung und Prozessanalytik. M²Aind Mitarbeiter der HS Mannheim und Firmen aus der Pharmaindustrie erhielten Gelegenheit über aktuelle Entwicklungen zu berichten. Besonders interessant für die Teilnehmer war die Mischung aus aktuellen Forschungsergebnissen der Hochschule und Anwendungsberichten der Industrievertreter.

Die Themen deckten die gesamte Bandbreite der modern chemischen Prozessentwicklung ab. Besonders gelobt wurde von den Teilnehmern der intensive Einsatz von online Analytik und der hohe Grad der Automatisierung und Digitalisierung des Forschungsprojekts in der M²Aind Allianz. Vertreter der Firmen BASF, Novartis, Merck und ONE-A berichten über die Anwendung von Mikroreaktoren und modern Tools zur Prozessentwicklung in der Industrie. Hier erhalten Sie einen Einblick in die M²Aind Symposium 2019 Agenda.

Teilnehmerstimmen:

„Eine sehr gut organisierte Veranstaltung, von der ich vielfältige technische und wissenschaftliche Anregungen für meine tägliche Arbeit bei Merck mitgenommen habe. Herr Philipp Lau, Merck KGaA

„Danke nochmal für die Einladung, das Ganze war sehr interessant, da alle Teilnehmer mehr oder weniger die gleichen Interessen hatten.“ Dr. Julien Haber, Novartis Pharma AG

Nach dem überaus positiven Feedback zur Veranstaltung freuen wir uns auf das nächste M²Aind Symposium 2020. Der Termin wird so bald wie möglich bekannt gegeben. Weitere Informationen zu den Forschungsprojekten finden Sie unter: https://www.m2aind.hs-mannheim.de/projekte.html

MALDI Innovations in Pharma 2019

Bruker’s and M²Aind’s 2nd Mannheim Symposium “Mass Spectrometry and Surface Plasmon Resonance (SPR) Innovations in Pharma”

In Kooperation mit der Partnerfirma Bruker Daltonik GmbH veranstaltete die Innovationspartnerschaft M²Aind vom 18.-19. März 2019 den bereits zweiten Fachkongress „Bruker’s and M²Aind’s VIP Day 2019“ an der Hochschule Mannheim.  An zwei Tagen nutzten die rund 120 Vertreter aus Industrie und Akademie aus den Bereichen Pharma, Diagnostik, Chemie, Medizintechnologie und Biotechnologie die Gelegenheit, sich zu vernetzen und sich über die neuesten Forschungserkenntnisse auszutauschen.


Schwerpunkt der Veranstaltung waren einerseits neue markierungsfreie Technologien für die pharmazeutische Forschung und Entwicklung: Pharma-Anwendungen von MALDI MS Imaging sowie MALDI PharmaPulse für das Screening mit hohem Durchsatz mittels MALDI Massenspektrometrie, Oberflächenplasmonresonanz für die Profilierung von Verbindungen und NMR-Spektroskopie für das fragmentbasierte Screening. Auf großes Interesse beim Publikum stießen die vielfältigen aktuellen  Anwendungsgebiete, die von den Sprechern in rund 20 Vorträgen vorgestellt wurden.

Die Sprecher kamen von forschenden Unternehmen und wissenschaftlichen Einrichtungen wie:

Bayer (Deutschland), Boehringer Ingelheim (Deutschland), Bruker (Deutschland), ETH Zürich (Schweiz), Evosep (Dänemark), CeMOS (Deutschland), Harvard Medical School (USA), GlaxoSmithKline (Großbritannien), Merck (Deutschland), Newcastle University (Großbritannien), Osaka University (Japan), Roche (Schweiz), Servier (Frankreich).

Professor Dr. Carsten Hopf, Initiator der Veranstaltung und Leiter des Forschungszentrums CeMOS – Center for Mass Spectrometry and Optical Spectroscopy in Mannheim, lud Interessierte zu einer Tour durch das von BMBF und DFG geförderte Rhein-Neckar Zentrum für MS Imaging und MS Assays ein. Professor Hopf blickt zufrieden auf einen erfolgreichen Kongress mit internationalen Fachvorträgen zurück: „Einen in dieser Weise voll auf die Interessenfelder der Pharmaindustrie – markierungsfreie Assaytechnolo­gien einerseits und massenspektrometrische Bildgebung für DMPK und Toxikologie andererseits - zugeschnittenen internationalen Kongress für MALDI-Massenspektrometrie hat es so in Deutschland noch nicht gegeben. Die große Resonanz dokumentiert den Bedarf für diese Technologien, und ich bin froh, dass Bruker mit M²Aind eine solche Veranstaltung organisiert hat.“

Prorektor für Forschung und Technologietransfer der Hochschule Mannheim, Professor Dr. Mathias Hafner, bewertet die Veranstaltung als vollen Erfolg für die Innovationspartnerschaft M²Aind: „Durch das große Interesse der Industrie an dieser Veranstaltung fühlen wir uns darin bestätigt, die richtigen Schwerpunkte in der Forschung gesetzt zu haben; wir sind hier auf höchstem Niveau international konkurrenzfähig.“ Das ausführliche Programm finden Sie hier Tag 1 / Tag 2

M²Aind Partnerschaft im „Ideenwettbewerb Biotechnologie“ dreifach ausgezeichnet

Seit 2016 gehört die Hochschule Mannheim mit der FH-Impuls-Innovationspartnerschaft M2Aind „Multimodale Analytik und intelligente Sensorik für die Gesundheitsindustrie“ zu den zehn vom Bundesforschungsministerium mit besonderer Forschungsexzellenz ausgezeichneten Hochschulen für angewandte Wissenschaften. Die Hochschule konnte sich in einem harten Wettbewerb durchsetzen und eine Förderung aus Berlin in Höhe von zunächst 5 Mio. € und zusätzlich aus der Industrie von 1,3 Mio. € erreichen.

Nun gehören drei Partner der Innovationspartnerschaft aus dem Impuls-Projekt „SM²all – Niedermolekulare Wirkstoffe“ zu den Ausgezeichneten des landesweitenIdeenwettbewerb Biotechnologie – Von der Natur lernen; sie überzeugten den externen Gutachterkreis mit ihren drei eingereichten Projektvorschlägen. Mit diesem Ideenwettbewerb will das Ministerium für Wissenschaft und Kunst Baden-Württemberg  Forschungsansätze fördern, die sich durch originelle neue Lösungsstrategien mit hohem wissenschaftlich-technischem Erfolgs- und Entwicklungsrisiko auszeichnen und weder der reinen Grundlagenforschung noch der marktnahen Forschung zuzuordnen sind.

Jeder der Gewinner im Wettbewerb erhält zunächst eine Förderung von bis zu 60.000 € zur Durchführung einer neunmonatigen Machbarkeitsstudie. Die vielversprechendsten Ideen können anschließend in einer zweiten Förderphase  für drei weitere Jahre mit dem Fünffachen der Summe unterstützt werden. 

„Über diese dreifache Auszeichnung freuen wir uns sehr“, sagt Prof. Dr. Thorsten Röder, Projektleiter von SM²all, der zusammen mit Prof. Philipp Weller die Möglichkeit bekam, eine Machbarkeitsstudie bis Mitte diesen Jahres auszuarbeiten. „Diese Förderungen macht noch einmal deutlich, wie hoch die kreative Leistungsfähigkeit unserer Innovationspartnerschaft ist“, betont Prof. Dr. Carsten Hopf, Partnerschaftssprecher von M²Aind und Leiter des Kompetenzzentrums CeMOS  an der Hochschule Mannheim. Das Kompetenzzentrum CeMOS wird künftig in den beiden anderen geförderten Projekten neue Auswertetechniken von Mikroarrays zusammen mit dem Karlsruher Institut für Technologie entwickeln, um Fortschritte der Schlüsseltechnologie im Bereich der Effizienz-Steigerung, Automatisierung und Kostenreduktion voranzutreiben. 

Ziel des Impuls-Projektes SM²all ist die Modernisierung der gesamten Prozesskette der Arzneimittelproduktion für niedermolekulare Wirkstoffe und Biopharmaka. Das Hauptanliegen ist es dabei, durch innovative Kombination von Automatisierungstechnik und online- Analyse, Wirkstoffe in einem kontinuierlich gesicherten Prozess herzustellen und deren Funktion zu testen, um die Patientensicherheit zu erhöhen und die Herstellungskosten zu senken.

M²Aind Retreat 2018

M²Aind Retreat 2018
Ebernburg, Bad Kreuznach

Vom 15.10. bis 16.10.18 fand erstmals das M²Aind Retreat statt, an dem  Industriepartner aus dem Gesundheitsbereich und Angehörige der Hochschule Mannheim teilnahmen.

Die Tagung fand auf der Ebernburg im Bad Kreuznacher Stadtteil Bad Münster am Stein statt. Bei bestem Wetter nutzten 52 Teilnehmer die Gelegenheit einen tieferen Einblick in die M²Aind Projekte zu bekommen, das M²Aind Team und die anderen Projektpartner kennenzulernen.

Der erste Tag startete am Nachmittag mit einer Begrüßung des M²Aind Partnerschaftssprechers Professor Dr. Carsten Hopf, der die Teilnehmer zum ersten M2Aind Retreat sehr herzlich begrüßte. Ein wesentlicher Bestandteil der Agenda war, die Vorstellung  der Impulsprojekte SM2all, M²OGA  und M²edTech, die im Detail von den Projektleitern Professor Dr. Thorsten Röder (SM²all), Professor Dr. Rüdiger Rudolf (M²OGA) und von Professor Dr. Matthias Rädle (M²edTech) vorgestellt wurden.

Im zweiten Teil des Tages fanden Unternehmensvorstellungen statt. Dabei ging es darum, mehr über unsere Industriepartner und deren Projektarbeiten zu erfahren und Anknüpfungspunkte für eventuelle Kooperationen in der Zukunft zu finden. Wir bedanken uns sehr für die gelungenen Kurz-Pitches bei Dr. Katharina Cuk, BioNTech AG, Dr. Jens Fuchser, Bruker Daltonik GmbH, Dr. Dennis Reibel, Freudenberg Technologie Innovation SE & Co KG, Dr. Anne Arnold, Immundiagnostik AG, Frau Stefanie Szmais & Dr. Richard Schneider, Merck KGaA, Dr. Marcus Götz, MRC Systems GmbH, Professor Dr. Rolf-Jürgen Ahlers, ProxiVision GmbH, Dr. Vanya Todorova, Roche Diabetes Care GmbH, Dr. Norbert-Karl Egger, Sanofi-Aventis Deutschland GmbH, Dr. Friedrich Reinhard, GSK GmbH.

Nach dem Gruppenspecial, einer geführten Besichtigung  der Ebernburg oder einer Tour durch die Stadt Bad Münster am Stein, kehrten die Teilnehmer am Abend in der Ebernburgschänke ein. In einer Postersession stellten unsere Projektmitarbeiter in Zusammenarbeit  mit ihren Projektpartnern ihre bisherigen Ergebnisse vor. Die Projektarbeiten und der Austausch aller Beteiligten standen an diesem Abend im Mittelpunkt. Alle Beteiligten nutzen die Gelegenheit sich besser kennenzulernen und sich projektübergreifend mit anderen M²Aind Partnern auszutauschen.

Am zweiten Tag wurde die Posterssession des ersten Tages in der Ebernburgschänke fortgesetzt. Danach folgte eine Rückschau auf den ersten Tagungstag. An dieser Stelle geht ein Dank an unsere Gastspeakerin Frau Dr. Vanaya Todorova (Roche Diabetes Care GmbH) für eine Zusammenfassung der wichtigsten Punkte des ersten Tagungstages. Weiter ging es mit der Podiumsdikussion, die von  Professor Dr. Mathias Hafner moderiert wurde. Wir bedanken uns bei Dr. Jens Fuchser, Bruker Daltonik GmbH, Dr. Siegfried Bialojan, Ernst & Young GmbH und Dr. Norbert-Karl Egger, Sanofi-Aventis Deutschland GmbH für einen prägnanten Rückblick auf die bisherige Zusammenarbeit.

Im zweiten Teil des Tages führte Professor Dr. Thorsten Röder ein amüsantes Online Quiz durch, das den Teilnehmern sichtlich gefallen hat. Anschließend  wurden in Gruppen aufgeteilt „Visionen für M²Aind“ in Sachen Erwartungen, Wünschen und Visionen für die Zukunft diskutiert. Bei allerschönstem Wetter stellten die entsprechenden Speaker ihre Ergebnisse im Hof der Ebernburg vor.

Wir bedanken uns bei allen Teilnehmenden für die produktive Tagung und freuen uns auf das Retreat auf der Ebernburg im nächsten Jahr. Wir freuen uns sehr über die gute Zusammenarbeit und das positive Feedback zur Veranstaltung.

SM²all Mini Symposium 2018

Am 27.06.2018 fand zum ersten Mal das SM²all Mini Symposium Chemische Prozessentwicklung an der Hochschule Mannheim statt.

Mit großem Interesse teilgenommen haben bekannte Unternehmen der Gesundheitsindustrie wie BASF, CHESS, Merck, Sanofi und GSK. Im Fokus des Symposiums standen die wissenschaftlichen Arbeiten der Doktoranden/in, die sich intensiv mit den Aspekten des Teilprojekts SM²all und der Prozessentwicklung und Prozessanalytik auseinandersetzten und diese mit großem Erfolg dem Publikum präsentierten:

  • Verena Fath, Hochschule Mannheim: Autonome Prozessentwicklung und kinetische Modellierung
  • Clarissa Benzin, Hochschule Mannheim, Chlormethan als Methylierungsmittel im kontinuierlichen Reaktor
  • Torsten Klement, Hochschule Mannheim, Kontaktlose Kinetikmessung im Tropfenreaktor mittels Raman
  • Gastvortrag: Dr. Christina Rau, GlaxoSmithKline GmbH, Charakterisierung der Interaktionen von Wirkstoffkandidaten mit Zielproteinen in komplexen Matrices
  • Rebecca Brendel, Hochschule Mannheim, Analytik von Terpenen mittels Ionenmobilitätsspektrometrie (IMS) in komplexen Matrices
  • Thomas Hufnagel, Hochschule Mannheim, Untersuchungen von Kristallisationen im Tropfenreaktor mittels hochauflösender Raman-Spektroskopie

Herzlichen Dank an Frau Dr. Christina Rau, Cellzome/GlaxoSmithKline GmbH, für ihren prägnanten Gastvortrag. Nach dem überaus positiven Feedback der Teilnehmer und Teilnehmerinnen zur Veranstaltung, wird das SM²all Mini Symposium jährlich stattfinden.

Weitere Informationen zum Impulsprojekt SM²all und zum Projektteam finden Sie unter: www.m2aind.hs-mannheim.de/projekte/sm2all.html

MALDI Innovations in Pharma 2018

In Kooperation mit der Bruker Daltonik GmbH veranstaltete die Innovationspartnerschaft M²Aind vom 21.-22. Februar 2018 den Fachkongress „MALDI Innovations in Pharma 2018“ an der Hochschule Mannheim.  An zwei Tagen nutzten die rund 120 Vertreter aus Industrie und Akademie aus den Bereichen Pharma, Chemie und Biotechnologie die Gelegenheit sich zu vernetzen und sich über die neusten Forschungserkenntnisse auszutauschen. Schwerpunkt der Veranstaltung waren einerseits markierungsfreie High-Throughput-Screening Verfahren mittels Matrix-assistierter Laser-Desorptions/Ionisations- (MALDI-) Massenspektrometrie sowie Anwendungen der MALDI-MS Bildgebung in der Pharmaindustrie und der chemischen Biologie. Auf großes Interesse beim Publikum stießen die diversen Anwendungsgebiete, die von den Sprechern in 16 Vorträgen vorgestellt wurden.

Die Sprecher kamen von forschenden Unternehmen und Einrichtungen wie:

Analytik Jena (Deutschland), AstraZeneca (Großbritannie), Boehringer Ingelheim (Deutschland), Bruker Daltonics (USA), Bruker Daltonik (Deutschland), CeMOS (Deutschland), GlaxoSmithKline (Großbritannien), GlaxoSmithKline (USA), ImaBiotech (Frankreich), Inserm (Frankreich), Merck KGaA (Deutschland), Newcastle University (Großbritannien), Roche Pharma (Schweiz), SCiLS GmbH (Deutschland)

 

Professor Dr. Carsten Hopf, Initiator der Veranstaltung und Leiter des Kompetenzzentrums CeMOS – Center for Biomedical Mass Spectrometry and Optical Spectroscopy, lud Interessierte zu einer Tour durch das von BMBF und DFG geförderte Bruker Rhein-Neckar Zentrum für MS-Fingerprinting und –Imaging ein. Professor Hopf blickt zufrieden auf einen erfolgreichen Kongress mit internationalen Fachvorträgen zurück: „Einen voll auf die Interessenfelder der Pharmaindustrie - Screening-Assays einerseits und Bildgebung für DMPK und Toxikologie andererseits - zugeschnittenen internationalen Kongress für MALDI-Massenspektrometrie hat es so noch nirgends gegeben. Die große Resonanz dokumentiert den Bedarf für diese Technologien, und ich bin froh, dass Bruker eine solche Veranstaltung mit M2Aind organisiert hat.“

Prorektor für Forschung und Technologietransfer der Hochschule Mannheim, Professor Dr. Mathias Hafner, bewertet die Veranstaltung als vollen Erfolg für die Innovationspartnerschaft M²Aind: „Durch das große Interesse der Industrie an dieser Veranstaltung fühlen wir uns darin bestätigt, die richtigen Schwerpunkte in der Forschung gesetzt zu haben; wir sind hier auf höchstem Niveau international konkurrenzfähig.“ Das ausführliche Programm finden Sie hier Tag 1 / Tag 2

 

 

BRAIN AG und HS Mannheim entwickeln 3D-Hautmodelle zur Anwendung in Gesundheits- und Kosmetikbranche

Forschungszusammenarbeit im Projekt M2Aind für neue hochauflösende Echtzeit-Screeningtechnologien für 3D-Haut-Sphäroide
Hochschule Mannheim baut auf Expertisen in den Bereichen 3D-Zellkultur und modernster Lebendzellbildgebung
BRAIN trägt einzigartige Hautreporterzellen, Substanztestbibliotheken sowie Marktkenntnisse bei
Übersichtsartikel im Journal of Cellular Biotechnology

Das Forschungsprojekt M2Aind (Multimodale Analytik und Intelligente Sensorik für die Gesundheitsindustrie) ist ein öffentlich-privates Partnerschaftsprojekt unter der Führung der Hochschule Mannheim, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert wird und dessen Startschuss im Januar 2017 fiel. Von Beginn an war BRAIN ein aktiver Partner im M2Aind-Verbund. Gemeinsame Projekte der BRAIN und der Hochschule Mannheim umfassen die Entwicklung eines Hautmodells in 3D zum besseren Verständnis der Physiologie der Haut mit dem Ziel der Erschließung neuer Einsatzmöglichkeiten in der Gesundheits- und Kosmetikbranche. Hier finden Sie die komplette Pressemitteilung als PDF (Deutsch  und English).

Mit „M2Aind“ bringt die Hochschule Mannheim 37 Partner aus Großindustrie und innovativen kleinen und mittelständischen Unternehmen der Metropolregion Rhein-Neckar an der Schnittstelle zwischen Biomedizin, intelligenter Sensorik und Informationstechnologie zusammen.

Basis der Partnerschaft bilden die langjährig aufgebauten starken Forschungsschwerpunkte „Medizinische Biotechnologie/Medizintechnik“ und „Intelligente Sensorik“, das gemeinsame Institut für Medizintechnologie mit der Universität Heidelberg sowie der BMBF Forschungscampus M2OLIE.

Neue Produkte, Dienstleistungen und innovative Technologien für die Gesundheitsindustrie stehen im Zentrum der Partnerschaft M2Aind. Die Wissenschaftler forschen dafür in drei miteinander verknüpften Projekten mit dem Ziel, hochkomplexe Technologien aus dem Bereich IT-gestützter multimodaler Analytik (z.B. bildgebende Massenspektrometrie) und intelligenter Sensorik für neue Anwendungen zu verknüpfen. Inhaltlich stehen u. a. die Biokompatibilität implantierbarer Medizintechnikprodukte, die Wirkstoffoptimierung im Bereich Krebs, dreidimensionale Zellkulturmodelle für neurodegenerative Erkrankungen oder die Suche nach Zucker-Ersatzstoffen im Fokus der Forschung und Entwicklung. Damit adressiert M2Aind wesentliche Herausforderungen der Gesundheitsindustrie aus den Bereichen individualisierte Medizin, innovativer Medizintechnik, Volkskrankheiten sowie Prävention und Ernährung.

Hier finden Sie die komplette Pressemitteilung.

Quelle: Metropolregion Rhein-Neckar, Digital-Gipfel 2017

Mit einer Eröffnungsveranstaltung in der Aula der Hochschule Mannheim hat die Innovationspartnerschaft „M2Aind – Multimodale Analytik und intelligente Sensorik in der Gesundheitsindustrie“ am 7. April um 10:00 Uhr nun auch ihren offiziellen Startschuss. Die Hochschule bringt mit „M2Aind“ 37 Partner der Gesundheitsindustrie aus großen sowie innovativen kleinen und mittelständischen Unternehmen des Großraums Rhein-Neckar-Main zusammen. Der Forschungs- und Arbeitsschwerpunkt der Partnerschaft bewegt sich an der Schnittstelle zwischen Biomedizin und Informationstechnologie.

Ziel von „M2Aind“ ist es, mithilfe von modulartig verknüpften Technologieplattformen neue Produkte und Dienstleistungen für die pharmazeutische, diagnostische, chemische und Biotechnologie-Industrie zu entwickeln. Dabei kommen hochintegrierte Anwendungen mit breiten Einsatzmöglichkeiten in der IT-gestützten Prozess- und Produktanalyse, der Organoid- und Gewebeanalytik sowie modernste optische Messtechnik zum Einsatz. Im Fokus stehen verschiedene Herausforderungen in der Gesundheitsindustrie. Dazu zählen zum Beispiel Lösungen für Fragen aus der Arzneimitteltestung und -sicherheit oder der Wirkstoffforschung in Tumoren.

„Die umfassende Digitalisierung biomolekularer Information und ein wachsendes Verständnis molekularer Zusammenhänge schaffen ungeahnte Möglichkeiten für eine zielgerichtete und individualisierte Diagnose, Therapie und ggf. Heilung von Volkskrankheiten“, erläutert Prof. Dr. Carsten Hopf, Sprecher der Partnerschaft und Leiter des Institutes für Instrumentelle Analytik und Bioanalytik. Im Rahmen der Eröffnung stellen Prof. Hopf und die Projektleiter, die Professoren Dr. Thorsten Röder, Dr. Matthias Rädle, Dr. Rüdiger Rudolf und Dr. Mathias Hafner, das Partnerschaftskonzept und die drei miteinander verknüpften Projekte vor. Die bereits existierenden starken Forschungsschwerpunkte „Medizinische Biotechnologie/Medizintechnik“ und „Intelligente Sensorik“ sowie das gemeinsame Institut für Medizintechnologie mit der Universität Heidelberg bilden an der Hochschule Mannheim die Basis der Partnerschaft.

Hier finden Sie die komplette Pressemitteilung.

Quelle: Gesundheitsindustrie BW

Weitere Pressemitteilungen

Erwähnungen 2016/ Kick-Off 2017

April 2017, Pressemitteilung der Hochschule Mannheim

März 2017, Biospektrum

November 2016, Universität Mannheim

November 2016, MRN News

August 2016, Rhein Neckar Zeitung

August 2016, Bioökonomie BW

August 2016, Wirtschaftsmagazin Econo

August 2016, Pressemitteilung des Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

Juli 2016, Pressemitteilung der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Baden-Württemberg

Juli 2016, Mannheimer Morgen

Juli 2016, Stadt Mannheim Cluster Medizintechnologie

Juli 2016, Pressemitteilung der Hochschule Mannheim

Juli 1016, Pressemitteilung des BMBF

November 2015, Pressemitteilung der Hochschule Mannheim